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Norddeutschlands höchstes Mittelgebirge der "Harz"
ist mit seinen wilden und ursprünglichen Landschaften ein einzigartiger
Abenteuerspielplatz für Outdoorbegeisterte aller Art.
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Der mit 1142m höchste Berg des Harzes der "Brocken" ist ein Muss für die meisten Besucher. Man kann zwar sehr komfortabel mit der "Brockenbahn" den Berg hinaufdampfen, was ganz sicher auch ein eindrucksvolles Erlebnis ist, jedoch versteht es sich für Menschen, die sich gern in freier Natur bewegen, von selbst den Gipfel aus eigener Kraft zu erreichen. Die kürzesten und bekanntesten Wege sind wohl der "Goethe- Weg" vom Torfhaus und der Weg durch das "Eckerloch" aus Schirke kommend .Konditionell schon recht anspruchsvoll sind die Touren von Wernigerode(Bahnhof-Hasserode-Steinerne Renne), die Tour von Ilsenburg bzw. von Bad Harzburg aus. Das gesamte Wegenetz im "Nationalpark Harz" ist für Wanderer und Mountaibiker perfekt ausgeschildert.
Alle Gipfelstürmer sind zu jeder Jahreszeit gut beraten, wenn sie festes Schuhwerk tragen und etwas wärmere Kleidung und evtl. eine leichte Regenjacke im Rucksack haben. Die Temperaturunterschiede vom Startpunkt zum Gipfelplateau sind teils beträchtlich und können durch oft heftig wehenden Wind noch wesentlich stärker empfunden werden.

Die Wege die direkt zum Brocken führen ( vor allem von Schirke und Torfhaus aus) sind recht überlaufen.Biegt man jedoch nur einmal vom Hauptweg ab, begegnet man nur noch selten anderen Menschen. Ein sehr schönes und empfehlenswertes Erlebnis kann eine Klippenwanderung sein, wobei fast alle Touren im Brockengebiet auch für Mountenbiker geeignet sind. Der Ottofelsen,die Leistenklippe,Zeternklippe, Schnarcherklippe,Feuersteinklippen und der Ahrensklint sind nur eine kleine Auswahl an lohnenswerten Zielen, welche sich auch hervorragend miteinander kombinieren lassen.
Bei allen Unternehmungen im "Nationalpark Harz" sei besonders darauf hingewiesen, auf einen schonenden Umgang mit der Natur zu achten, da es sich hier um eine sehr empfindliche Flora und Fauna mit teilweisem Hochgebirgscharakter handelt!
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Zur Orientierung im Harz kann ich empfehlen:

Rad und Wanderkarte Oberharz (1:50000) ISBN 933494-01-0 www.harzwanderung.de

Rad und Wanderkarte Harz (1:50000) ISBN 3-937929-08-8 www.harzwanderung.de
Kompass Karte 799
Wander-,Rad-,MTB und Langlaufkarte (1:50000) www.kompass.at
Die Karte der Harzer Wandernadel www.harzer-wandernadel.de
Das Buch : Wandern kompakt "Harz" vom Bruckmannverlag www.bruckmann.de
Das Buch: "Wandern im Harz" www.schmidt-buch-verlag.de
Der offizielle Wanderführer des Harzklubs.ev

Für den der es besitzt, kann ein GPS-Gerät gute Dienste leisten. Im Umgang sollte man jedoch einige Erfahrung haben, da die Funktion im Harz durch Reflektionen an Felswänden, sowie durch dichten Baumbestand teilweise beeinträchtigt sein kann!

Der Harz verfügt über ein Ausgebautes Mountainbike - Streckennetz mit einer Gesamtlänge von 1.800km und einem Gesamthöhenunterschied von 50.000m. Aber auch auf den nicht ausgebauten Strecken findet man größtenteils hervorragende Bedingungen vor. Somit ergibt sich ein fast unüberschaubar grßes Arial, in dem sich jeder selbst Touren nach seinem Leistungsvermögen zusammenstellen kann!
Eine informative Seite im Netz ist die der Volksbank-Arena-Harz hier kann man sogar Routen als PDF-Datei herunterladen und es gib GPS-Tracks für viele verschiedene Touren.
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Für Trekkingfreunde ist der Hochharz aus meiner persönlichen Sicht nicht ganz so zu empfehlen,
da das Campieren und Feuer machen hier nicht erlaubt ist. Auch wenn ein Hund ohne Leine läuft (sei es auch brav "bei Fuß") kann man sich gewiss sein,dass man sich Ärger mit den Nationalparkrangern einhandelt.
Der Unterharz( Ostharz) ist hier eine echte Alternative. Das Gebiet zwischen Thale und Stolberg in N-S Richtung sowie zwischen Ilfeld/Nordhausen und Ballenstedt in W-O Richtung kann mann hier mit bestem Gewissen empfehlen. Wer seine Routen nicht gern selbst zusammenstellt, für den ist der " Harzer-Selkestieg" zwischen Stiege und Quedlinburg genau das Richtige. Es geht immer an der Selke entlang durch oft unberührte Natur und nur wenige kleine Ortschaften und doch fehlen auch lohnende Etappenziele wie Alexisbad, die Burg"Anhalt", dieBurg "Falkenstein", Meisdorf und zum krönenden Schluß die Altstadt der Fachwerkstadt Quedlinburg nicht. Hierbei handelt es sich um eine ideale Tour mit schwerem Gepäck, da man nur wenige Höhenmeter überwinden muss.